bloc walk (I) mit Claudia Garbe, 90 min., 6.9.23
Beginn / Ende Kulturzentrum Alte Schule, Adlershof

Erste 45 Minuten 2 feuchte Tonblöcke (1 schwarz, 1 weiß) á 10 kg (parallel zu zweit bewegend)
Zweite 45 Minuten 2 vereinigte Tonblöcke á 20 kg (gemeinsam bewegend)







Beginn und Ende













































 



interaktives Projekt mit den Besuchern des Kunstfestivals "Artspace Bremerhaven"

Betreten der frischen Tonfläche erlaubt unter folgenden Bedingungen:
1. Versuch einer Drehbewegung
2. Hände sind ausgeschlossen

ca. 70 x 50 x 10 cm
2 Schichten Ton: untere schwarz, obere hellbeige











 

Loop. Beton (3.Guss - 2023). Artspring Berlin 2023, Artwalk, Schrebergartenkolonie Bornholm.


















 

Joy. 2023, Beton, 75 x 80 x 10 cm






2014 habe ich das erste Mal direkt mit meinem Körper in frischem Ton gearbeitet. Die Beziehung von Abdruck, Spur und Körper war für mich von Beginn an faszinierend. Als erfahrene Tänzerin lernte ich schnell mit dem Feedback des feuchten Tons Druck, Winkel, Tempo, Kleidung, Haut – meinen Körper als Werkzeug so zu steuern, dass ich bestimmte plastische Grundformen wiederholen und somit im Ton gezielt setzen kann. Dies ist die Voraussetzung für kompositorische Arbeit, für die Möglichkeit als Bildhauerin zu arbeiten wie als Choreographin: Ich platziere Bewegung.

Aus gleichförmigen 10kg-Ton-Quadern (Hubeln) füge ich verschieden große streng geometrische Ausgangskörper zusammen. Durch die gewählte Grundbewegung (wie z.B. Drehen auf der Ferse / Schleifen des Rückens in eine konstante Richtung) und deren jäh spezifischem Kraftprofil beginnen sich die Ton-Hubel zu verformen, zu wandern, zu reißen und zeichnen meinen Bewegungs-prozess dieser Art auf. Größere skulpturale Arbeiten (aus 8-10 Hubeln) fungieren als eine Art „Bruch-Mutter“ – durch den Trocknungsprozess des schwindenden Tons brechen sich zahlreiche neue Formereignisse Bahn. Die so entstandenen Bruchstücke verwende ich für neue Konstellationen / Orientierungen / Schichtungen.








Spange_v, 2022, pigmentierter Beton, 65 x 300 x 6 cm, Ansicht Galerie Paul Scherzer






 

Spange_h, 2021, pigmentierter Beton, Installationsmaße: 350 x 35 x 10 cm











 

Schichtung III, 2017, Aluminium, Marmormehl, 30 x 45 x 10 cm










Bruch XV, 2022, pigmentierter Beton (in zwei Schichten gegossen), 17 x 14 x 30 cm, Studioansicht













Bruch XIV, 2022, 30 x 14 x 35 cm, Beton mit Weißzement, Hocker (Metall, Kunststoff), Studioansicht

 

 

Bruch XIII, 2021, türkis/braun pigmentierter Beton 17 x 30 x 12 cm, Studioansicht






 

Walking turn. 2020, pigmentierter Beton, Graphit, 35 x 45 x 5 cm, Studioansicht







B. XII, 2020, pigmentierter Beton, ca. 65 x 40 x 12 cm, Studioansicht



 

Triole (graublau), 2020, pigmentierter Beton, 30 x 12 x 30 cm





Bruch XI.2019, zweiteilig: 1 Eisen / 1 Weißbeton,  je 15 x 30 x 12 cm, Studioansicht





 

Site Specific Performance für zwei TänzerInnen und zwei Stahlbleche, 6.+7.7.19, im Rahmen der Ausstellung "Unter Strom", Endmoräne, Turbinenhalle und Freigelände am Stienitzsee








Counterparts 5. Tanzperformance für eine(n) TänzerIn und ein 3mm-Stahlblech
7./14./21.3.2019 Kunstverein Neukölln, ca. 30 min









Ein Stahlblech – und mein Körper gegenüber. Weich, schwingend. Die Berührung, der Klang, Rhythmus, wehende Körper, wankend, rutschend, Anschlag. Fußleiste – Sockel! Eine Beckenschaufel rutscht weiter... die andere nun auch. Stille. Das Blech schwingt nach. Mein Bauch auch. Ich senke den Kopf und es trifft auf meinen Scheitel. Rhythmisch. Dann nicht mehr hörbar. Ich lasse den Kopf weiter sinken, nun meinen Rücken hinunter und ende ganz zusammen gefaltet. Lehnen. Einen Überschlag in Zeitlupe machen... vom Blech getragen werden. Gefaltetes Blech. Die Geometrie der beiden Körper.
Zuschauer sagen zu Beginn ist das Blech scheinbar schwer und der Körper leicht, am Ende genau anders herum. Weicher, leichter organischer Stahl. Der Raum - ganz scharf dann. 






Pendant. 2019, pigmentierter Beton, Stahlsockel, 144 x 18 x 35 cm
Ausstellungsansicht Kunstverein Neukölln





3er-Passage. 2018, pigmentierter Beton, 130 x 100 x 6 cm

Detail (2. Betonguss)





Bruch IX (rechts), Bruch X (links), 
Ausstellungsansicht offene Ateliers, Atelierhaus Stieffring 7, 2018

Bruch IX, 2017, pigmentierter Beton 15 x 60 x 12 cm


Bruch X, 2017, pigmentierter Beton, 15 x 40 x 25 cm






Bruch X





Bruch I-V, 2017, Beton, je ca. 30 x 30 x 6 cm, Ausstellungsansicht Inselgalerie Berlin 2018


Bruch V, 2017, Beton, 30 x 65 x 6 cm